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Einsatzübung Tunnel Engelberg, 8. Mai 2026

Einsatzübung «Tunnelblick» im Bahntunnel Engelberg mit Beteiligung der Stützpunktfeuerwehr Stans, der Feuerwehr Engelberg, des Rettungsdienstes Zentralschweiz, der Kantonspolizei Nidwalden und der Zentralbahn.

Etwa 50 Figurantinnen und Figuranten warten am Bahnhof auf den Zug, der im Tunnel Engelberg der Zentralbahn einen Unfall markieren wird. An der Unfallstelle Fangboden im Tunnel angekommen, erhält eine Schulklasse Instruktionen zu ihrer Figurantenrolle. Ein verunfallter Zugpassagier erhält noch ein paar Tropfen Kunstblut. Erste Einsatzkräfte rücken in den Tunnel vor und erkunden die Situation. Von Hand öffnen Feuerwehrleute die Türen der Fink-Komposition und schauen, was sie im Zug antreffen. Der Chef Front des Rettungsdienstes nimmt Kontakt mit den Passagieren im Erstklassabteil auf. Unverletzte Passagiere helfen sich gegenseitig beim Verlassen des Zuges. Die Feuerwehr führt die Unverletzten gruppenweise aus dem Zug zum 1100 Meter entfernten Nordportal des Tunnels. Bei der Pre-Triage stufen die Rettungssanitäter den verletzten Skifahrer in die rote, dringliche Kategorie ein. Die Chefchargen an der Front sprechen sich ab. Die Führungsunterstützer haben das Einsatzleitfahrzeug ELF unmittelbar beim Tunnelportal Mettlen eingerichtet. Feuerwehrleute betreuen Verletzte auf dem Tunnelbankett. Das schienenfähige Mehrzweckfahrzeug Tunnelblitz ist mit zusätzlichem Personal und Material auf dem Schadenplatz angekommen. Mehrere Schleifkorbtragen können mit dem Fahrzeug gleichzeitig transportiert werden. Der Offizier Rettung und der Offizier Front koordinieren die Arbeit. Die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und Mannschaft an der Front geschieht mittels Funk. Bemi ELF stehen die beteiligten Organisationen in Kontakt und haben die technischen Dokumentationen griffbereit. Ausserhalb des Tunnels ist der Job der Figuranten erledigt.